Episode One

Kindheit

Ich bin das Neunte von zehn (!) Kindern (3 Mädels und 7 Jungs), einen kleineren Bruder habe ich noch.

6 meiner Geschwister sind bereits verstorben.

Meine Mutter war 40, mein Vater 50 als sie mich bekamen. Sehr liebevolle Eltern waren sie. Sie sind beide leider schon von uns gegangen.

Fast alle meiner älteren Geschwister waren eigentlich schon aus dem Elternhaus raus als ich aufgewachsen bin. Ich erinnere mich aber an viele Weihnachts- und Osterfeiertage, da kamen sie alle zusammen. Ich war immer aufgeregt und konnte kaum schlafen, weil ich mich so sehr auf den nächsten Tag gefreut habe.
Meine Geschwister kamen zusammen mit einigen meiner Cousins immer am 24. Dezember von der Stadt zu uns aufs Land und das Erste, was man am nächsten Tag tat war Geschenke zu verteilen dann sich fein machen um in die Kirche zu gehen. Danach hat man schön zusammen gefeiert. Am 26. Dezember zogen sie dann weiter zu einem Dorf etwa 50 km von uns, zu meinem Onkel. Tolle Zeit.

Grundschule

Ich habe zusammen mit meiner Schwester die Grundschule besucht und war in der Schule sehr gerne und auch sehr gut. Habe gerne den anderen Schwächeren geholfen (nur diejenigen die es zuließen), zumindest habe ich es versucht, denn die Methode durfte nicht so viel gebracht haben. Beispiel: Wenn die Lehrerin kurz aus dem Zimmer ging und meine Mitschüler anfingen sich zu unterhalten (selbstverständlich laut wie es sich halt gehört), fand ich das nicht so toll und bin oft aufgestanden, habe, wie die Lehrerin es immer tat, angefangen alle dazu zu animieren, die Texte mitzulesen. Der Gedanke dahinter war, ich und einige andere haben die Texte längst verstanden und indem ich die Abwesenheit der Lehrerin nutze, konnten wir ja schneller zum nächsten Kapitel kommen.

Ich wurde mehrmals Gruppenleiterin, Klassensprecherin und danach auch Vize-Schulsprecherin und einer meiner Freundinnen war erste Schulsprecherin. Ich fand das unangenehm, dass ich überhaupt gewählt wurde, denn es gab
m. M. n andere die besser oder genauso geeignet waren als ich.

Was ich immer peinlich fand war, dass 2 meiner Lehrer wollten, dass ich mit ihren Kindern befreundet bin und wir sind auch tatsächlich Freunde geworden. Wir haben uns aber aus den Augen verloren.

Ich könnte viel erzählen, du kannst mich gerne fragen, was du dbzgl. wissen möchtest.

Ich freue mich über dein Feedback!

Deine Dottyshine 

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